Freitag, 31. Oktober 2008
Als Teil der nicht arbeitenden Bevölkerung (diskussionswürdig, übrigens.....) bin ich froh, in dem einzigen Bundesland zu leben, in dem weder der Reformationstag noch Allerheiligen gefeiert wird - Feiertage um diese Jahreszeit herum sind trostlos, zumindest wenn ich mich noch recht an die sprichwörtliche Grabesruhe um Allerheiligen rum in Ulm erinnere. Warum bin ich dann aber selbst in Berlin gezwungen, mir Kirchenchöre anzuhören, sobald ich morgens das Radio einschalte, warum muss ich auf irgendwelche Lieblingsserien zu verzichten, weil stattdessen aufm Bildschirm Messen gefeiert werden? Gerade bin ich lustvoll intolerant gegenüber Religion in der Öffentlichkeit. Das werde ich zwar für einige Wochen aussetzen, wenn ich mir ab Anfang Dezember von den Ally McBeal-Christmas-Hits bis zu den rauchstimmigen Jingles von Johnny Cash plus amerikanisierter Weihnachtsdeko Herzschmerzeventchristentum gebe, egal ob zuhause oder im KaDeWe. Aber auf lateinische Messen als Badezimmermusik kann ich dennoch verzichten.
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Dienstag, 28. Oktober 2008
....nun nur noch die Frage: bin ich nun ein- statt ausgesperrt oder: war die Sperre eigentlich jemals da?!
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Jede genommene Hürde ist ein kleiner Sieg - vor allem, wenn man gehüpft ist, obwohl man sich kurz vor der Hürde, da, wo es eigentlich nicht so gut für einen ist, schon so bequem eingerichtet hat, einfach nur aus Angst vor dem Sprung (und weil man weiß, dass man, kaum landet man, schon wieder fast gegen die nächste Absperrung knallt....)
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Dienstag, 21. Oktober 2008
Imaginierte post-extraterrestrische Intersexualität - ey, ich muss echt nicht alles gut finden....
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Kontakte 2.0
Vor einem Jahr wurde man noch von den einen als 'total hip', den anderen als infantil oder echt naiv angesichts der 'totalen Überwachung' angesehen, wenn man nur im studivz war, diesem Retro-Portal, das was von einem 'Meine Schulfreunde'-Album hat. Dann kam facebook, zumindest für diejenigen, deren Horizont auch mal über Rhein und Oder hinausreicht, die des Englischen auch mächtig sind, wenn es über ein 'Stop' und 'Play' auf ihrem DVD-Player hinausgeht bzw jene, die 'den Amerikanern' nicht noch viel perfidere Überwachungstechniken unterstellen. Denn dass facebook sehr viel striktere Regelungen für die Privatsphäre hat, ist doch höchst verdächtig. Myspace wiederum ist von jeher den Künstlern, den Möchtegernkünstlern und den Prolls vorbehalten - viel Musik, viel Blingbling, viel Action.
Nun passiert aber etwas Erstaunliches: Plötzlich scheint jeder bei Xing zu sein. Über alle politischen Grenzen hinweg, die Computerfreaks ebenso wie die Misstrauischen, die Soliden und Arbeitenden ebenso wie die Dauerstudierenden. Erstaunlich finde ich das deshalb, weil noch vor einem Jahr, als bei einer Party das Gespräch auf Xing kam, viele noch nie davon gehört hatten, die, denen der Begriff was sagte, sich erstmal stritten, ob es nun 'ksing' oder 'crossing' ausgesprochen werde, und sich generell dann alle einig waren, dass das neoliberaler Shit sei. Etwas für BWLer, Juristen, Ingenieure, also all diejenigen, die eh nie auf 'unseren' Parties rumhängen. Für Leute, die im Hosenanzug oder Kostüm auf Unternehmensmessen gehen. Für die, die schon mit 18 Bausparverträge abschlossen. Die, die die Schönheit eines angeblich sinnlosen Magisterstudiums überhaupt nicht schätzen können.
Passé. Bei Xing findet man sie nun alle. Mich auch. Natürlich. Ich bin voll 2.0. Und das sogar gerne. Ich sage 'ksing'. Und finde, manche Hosenanzüge stehen mir ganz glänzend. Ein silbermetallicfarbener Benz würde das noch unterstreichen. Das Allerschönste ist, dass ich dann, wenn ich auf dem Parkplatz des Unternehmens, das ich auf der Messe aufgetan habe, aus dieser Luxuskarre klettere, all meine lieben Freunde aus der Studienzeit wiedertreffen werde. Die jetzt alle bei Xing sind. All die Systemkritiker, die Antikapitalisten, die 'Anderen'. Mit Latte Macchiato diskutiert sichs bequemer. Natürlich alles voll ironisch. Natürlich. Was auch sonst?
Nun passiert aber etwas Erstaunliches: Plötzlich scheint jeder bei Xing zu sein. Über alle politischen Grenzen hinweg, die Computerfreaks ebenso wie die Misstrauischen, die Soliden und Arbeitenden ebenso wie die Dauerstudierenden. Erstaunlich finde ich das deshalb, weil noch vor einem Jahr, als bei einer Party das Gespräch auf Xing kam, viele noch nie davon gehört hatten, die, denen der Begriff was sagte, sich erstmal stritten, ob es nun 'ksing' oder 'crossing' ausgesprochen werde, und sich generell dann alle einig waren, dass das neoliberaler Shit sei. Etwas für BWLer, Juristen, Ingenieure, also all diejenigen, die eh nie auf 'unseren' Parties rumhängen. Für Leute, die im Hosenanzug oder Kostüm auf Unternehmensmessen gehen. Für die, die schon mit 18 Bausparverträge abschlossen. Die, die die Schönheit eines angeblich sinnlosen Magisterstudiums überhaupt nicht schätzen können.
Passé. Bei Xing findet man sie nun alle. Mich auch. Natürlich. Ich bin voll 2.0. Und das sogar gerne. Ich sage 'ksing'. Und finde, manche Hosenanzüge stehen mir ganz glänzend. Ein silbermetallicfarbener Benz würde das noch unterstreichen. Das Allerschönste ist, dass ich dann, wenn ich auf dem Parkplatz des Unternehmens, das ich auf der Messe aufgetan habe, aus dieser Luxuskarre klettere, all meine lieben Freunde aus der Studienzeit wiedertreffen werde. Die jetzt alle bei Xing sind. All die Systemkritiker, die Antikapitalisten, die 'Anderen'. Mit Latte Macchiato diskutiert sichs bequemer. Natürlich alles voll ironisch. Natürlich. Was auch sonst?
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Ein geliebter Mann sagte einst zu mir, es sage viel über mich aus, dass mein liebstes Wetter kalte Sonne sei. Er wurde sogar richtig wütend darüber, und ich fühlte mich schon fast schuldig, dass ich nicht kleinmädchenlike auf laueFrühlingsabende oder vollweibmäßig auf heiße Sommernächte stehe. Zumindest nicht ganz so sehr wie auf klare, eiskalte, sonnige Herbst-oder Wintertage. Heute morgen ist es wunderschön draußen, die Blätter sind knallbunt, die Sonne strahlt vom Himmel, es weht ein leichter Wind. Als ich eben aufm Fahrrad saß, freute ich mich über all die Farben - und war leicht genervt von der unerwarteten Wärme. Noch 15 Grad weniger, und es wäre perfekt gewesen.
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Freitag, 17. Oktober 2008
Im Herbst passt sie wenigstens zum Wetter. Meistens. Melancholie, ein schönes Wort, wenn man nicht grade den Ehrgeiz hat, den Begriff wörtlich zu übersetzen (bäh...). Ich gehe davon aus, dass nicht alle das gleiche meinen, wenn sie sagen, sie seien heute melancholisch. Traurig meine zumindest ich damit nicht, zumindest nicht die Art von Traurigkeit, dass man heulen möchte. Eher fühle ich eine Eisenklammer um meinen Magen. Die auch den ganzen Tag nicht weggeht und wie ein Hintergrundprogramm bei allem, was ich tue, drückt. Irgendwie weiß ich, dass ich froh sein sollte, sowas überhaupt fühlen zu können - wie krass muss es sein, wenn da nur noch Leere ist? Deshalb schwanke ich, das Gefühl mit vollem Bewusstsein ertragen zu wollen, am besten noch verstärkt mit der passenden Musik und ganz allein mit mir. Oder zu fliehen. Fernsehen, Telefon, Freunde - einfach vergessen versuchen. Wegtrinken. Wegessen. Wegreden. Wegarbeiten. Wegschlafen. Wegschreiben. Grade switche ich hin und her. Die Sonne scheint draußen. Mir wäre es lieber, es wäre schon dunkel. Ich werde jetzt wieder eine Fluchtaktion starten. Die Eisenklammer bleibt.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008
Dunstig blauer TeenAger
Offiziell bin ich irgendwas zwischen Nicht-und Gelegenheitsraucherin. Eher Nichtraucherin. Bisher jedenfalls. Das jedoch mehr gefühlsmäßig denn irgendwie an der Realität gemessen, zumindest wenn man das alles quantitativ erfassen möchte. Wir leben in einer Statistikkultur, wo alles gemessen und erfasst werden kann. und rein statistisch rauche ich in den letzten Wochen mindestens 20 Zigaretten mehr pro Woche als der durchschnittliche Nichtraucher. Selbst in Anbetracht von Volatilitätsspannen ist das bemerkenswert, und gerade in Anbetracht der momentanen Finanzkrise sind solche streng ökonomischen Parameter sowieso in Verruf geraten. Also zurück zum Gefühl: demnach switche ich gerade ins Lager der Raucher. Ausgerechnet jetzt, wo im Zuge der Amerikanisierung und Hygienisierug der Körper-und Öffentlichkeitskultur das Rauchen irgendwo zwischen psychologischem Defekt (Willensschwäche!), Krankheitsbild (Sucht!) und pädagogischen Pathologisierungen (Gruppenzwang! die Medien!) changiert. Hmmmmm. Früher fand ich diesen Rauchenistcool-Kult immer ziemlich infantil. Die Raucher aufm Schulhof, in der Eislaufdisco, im Schullandheim, die Supercoolen, ihr Selbstbewusstsein aus einer 4DM-Packung+Streichholz ziehend. Armselig. Das Genervtsein, wenn sich wieder eine Party trotz Nieselregen und vollem Buffet im Wohnzimmer auf einen Balkon verlegt hat, den place to be einer jeden coolen (!) Fete (voll das 80er-Wort übrigens). Wenn sich alle in einem Café mangels anderer Gesprächsthemen über die tolle Luft freuen (geht joggen, mein Gott....). Jetzt ist alles anders. Rauchen wird widerständisch (ein ncoh alberneres Wort). Parties werden - neben Gebärerfahrungen - mit dem Thema bestritten, dass es doch soooo toll sei, dass die Kleidung nun nimmer nach Rauch stinke, wenn man nachts heimkomme. Unerotisch. Erotik ist nämlich oft unvernünftig, und eine 'Zigarette danach' ist dies im höchsten Maße, aber: wenn man schon raucht, 'dann nur in der Küche, also echt', wenn es nach der sehr moralisierten, aber eben höchst unerotischen Öffentlichkeit geht. Langsam bekomme ich Spaß am Rauchen. An der Pose. Der Symbolik. Unglaublich eigentlich, dass man echt nur noch eine Paareuropackung Nikotin braucht, um Leute dazu zu bringen, einem eine Grundsatzdiskussion reinzudrücken. Am schönsten dann, wenn man nicht mehr vor den schwangeren Frauen oder Kindern rauchen soll. Da werden ehemalige Punks zu Biopredigern....Ich finde es wunderbar, ausgerechnet jetzt, die 30 knapp überschritten, endlich zum richtigen TeenAger zu werden: Rauchen, weil es anders ist, weil es nervt, weil man das eigentlich nimmer tut. Danke, liebe Umwelt, dass ihr mir die Rebellion so einfach und so billig macht.
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Freitag, 3. Oktober 2008
Es möge sich angesprochen fühlen, wer damit angesprochen wird.....doch die tun es ja meistens nicht....
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Mittwoch, 1. Oktober 2008
Bioladenerotik
Bioläden riechen komisch. Zwar nicht ganz so muffig wie die Reformhäuser, die in dunklen Ecken jeder deutschen Kleinstadt unglaublich teure Körner an magere ältere Damen verkaufen. Aber dennoch haben auch die Bioläden 2.0 einen seltsamen Geruch an sich. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob das an den Produkten oder den Menschen darin liegt. Vermutlich an beidem. Weleda-Zitronella-Deo und Rosmarinseife ohne Zusatzstoffe hat nunmal nicht die Wirkung von Rexona Sport Power und Nivea Lavender Shower Gel extra soft. Mit Waschnüssen gereinigte Klamotten riechen - so meine Behauptung - sicher auch anders als meine in Jasminweichspüler gebadeten und mit Duftbügelwasser veredelten Kleidungsstücke. (Allein für die letzten 3 Sätze werde ich mich wohl bald einem Parteiausschlussverfahren bei meiner Lieblingspartei unterziehen müssen.)
Am abschreckendsten gestaltet sich in Bioläden jedoch die Kundschaft selbst. Dass Bio-Essen gesund und oft auch schmackhaft ist: geschenkt. Aber gerade dafür sehen die Leute in diesen Geschäften echt nicht gesund und glücklich aus. Bleich, kraftlos und irgendwie asexuell. Zwar will uns die dort verteilte Zeitschrift 'Schrot & Korn' in ihrem Anzeigenteil davon überzeugen, dass auch vegane Mondfrauen und ovolakto-Stiere ein aktives Liebesleben haben. Stehe ich jedoch in der Bio Company am Käsestand und gucke auf diese geschlechtslose Jack Wolfskin-Jacken-Fraktion, gebeugte Enddreißigerinnen mit ihren aschblonden Pferdeschwänzen und unerträglichen Kindern an der garantiert unmanikürten Hand, bebrillte magere Jünglinge ohne Bartwuchs mit sabbernden Babies in gestreiften Tragetüchern, mit der Verkäuferin über laktosefreien Käse und glutenfreies Kartoffelbrot diskutierend, dann fällt es mir schwer vorzustellen, wie die besagten Babies und Kinder überhaupt zustande kamen. Haben die beiden Wesen sich irgendwann angeguckt und wirklich gedacht: wow, den/die/das will ich, jetzt sofort und richtig nackt!!!??
Mittlerweile gehe ich durch den Bioladen nur noch, weil er die optimale Abkürzung ist, wenn ich nicht um den ganzen Block laufen will. Einkaufen tu ich am liebsten im türkischen Supermarkt. Die Leute wiegen etwas mehr (und verdienen größtenteils sehr viel weniger), aber sie wirken so, als hätten sie ein Leben ohne allzu viele Allergien und Neurosen. Und selbst wenn, sehen sie dabei besser aus. Von den Leuten bei McDonald's ganz zu schweigen. Prolo-Rettungsringe (a.k.a. love handles) über Glitzerorsayjeans sind allemal sexier als demetergenährte Trekkingschuhträgerinnen mit Hornhaarspange, die das Monatsgehalt eines Fabrikarbeiters für den Tofu-und Keimlingeinkauf raushauen können.
Politisch korrekt würde ich das übrigens so ausdrücken: soziale Aspekte sind mir bei meinem Konsumverhalten tendentiell wichtiger als ökologische, die nur einem privilegierten Bildungsbürgertum voll zugänglich sind. (Aber der Geruch spielt auch ne Rolle, ich geb's ja zu....)
Am abschreckendsten gestaltet sich in Bioläden jedoch die Kundschaft selbst. Dass Bio-Essen gesund und oft auch schmackhaft ist: geschenkt. Aber gerade dafür sehen die Leute in diesen Geschäften echt nicht gesund und glücklich aus. Bleich, kraftlos und irgendwie asexuell. Zwar will uns die dort verteilte Zeitschrift 'Schrot & Korn' in ihrem Anzeigenteil davon überzeugen, dass auch vegane Mondfrauen und ovolakto-Stiere ein aktives Liebesleben haben. Stehe ich jedoch in der Bio Company am Käsestand und gucke auf diese geschlechtslose Jack Wolfskin-Jacken-Fraktion, gebeugte Enddreißigerinnen mit ihren aschblonden Pferdeschwänzen und unerträglichen Kindern an der garantiert unmanikürten Hand, bebrillte magere Jünglinge ohne Bartwuchs mit sabbernden Babies in gestreiften Tragetüchern, mit der Verkäuferin über laktosefreien Käse und glutenfreies Kartoffelbrot diskutierend, dann fällt es mir schwer vorzustellen, wie die besagten Babies und Kinder überhaupt zustande kamen. Haben die beiden Wesen sich irgendwann angeguckt und wirklich gedacht: wow, den/die/das will ich, jetzt sofort und richtig nackt!!!??
Mittlerweile gehe ich durch den Bioladen nur noch, weil er die optimale Abkürzung ist, wenn ich nicht um den ganzen Block laufen will. Einkaufen tu ich am liebsten im türkischen Supermarkt. Die Leute wiegen etwas mehr (und verdienen größtenteils sehr viel weniger), aber sie wirken so, als hätten sie ein Leben ohne allzu viele Allergien und Neurosen. Und selbst wenn, sehen sie dabei besser aus. Von den Leuten bei McDonald's ganz zu schweigen. Prolo-Rettungsringe (a.k.a. love handles) über Glitzerorsayjeans sind allemal sexier als demetergenährte Trekkingschuhträgerinnen mit Hornhaarspange, die das Monatsgehalt eines Fabrikarbeiters für den Tofu-und Keimlingeinkauf raushauen können.
Politisch korrekt würde ich das übrigens so ausdrücken: soziale Aspekte sind mir bei meinem Konsumverhalten tendentiell wichtiger als ökologische, die nur einem privilegierten Bildungsbürgertum voll zugänglich sind. (Aber der Geruch spielt auch ne Rolle, ich geb's ja zu....)
Manche drücken es fast noch schöner aus:
http://blog.zeit.de/berlinjournal/?cat=10
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Amerika im Abwärtstrend?
Neulich wollte ich meine Bücher ordnen. Ich hatte schon vieles: nach Verlag, nach Größe, nach Themengebieten. Angesichts der stetig wachsenden Zahl machen Themengebiete mittlerweile auch echt Sinn. Nun kann man ja aber innerhalb der Themengebiete fröhlich weiterordnen: nach Verlag, nach Größe, nach Farbe, nach Sprache, nach Autor (nein, ich habe sonst nichts zu tun, zum Glück auch keine Diss zu schreiben). Bin ich die erste, der auffällt, dass englischsprachige Bücher ihre Buchrücken von oben nach unten, deutschsprachige hingegen von unten nach oben beschrieben haben? Zumindest für mein Buchregal gilt das zu 100%. Ich habe keine Ahnung, ob das nun eine besonders tiefgründige Entdeckung ist. Jedenfalls, wenn ich vor meinem inneren Auge Hugendubel oder Dussmann auferstehen lasse, stehen tatsächlich alle Leute mit nach links gebeugtem Kopf vor den Regalen. Ich habe nie darauf geachtet, ob Amerikaner sich hingegen nach rechts neigen. Politische Anspielungen habe ich hier übrigens in keinster Weise im Sinn. Ganz pragmatisch kann ich nur sagen, dass mir die englisch-amerikanische Variante mehr gefällt, mit Autor oben und so. Denn das macht wiederum das Ordnen leichter, und darum geht es hier ja.
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